Feuerwehr und Rettungsdienst proben Großeinsatz

(DA) Eine Gasexplosion, ein schwerer KVB Unfall und ein umgestürztes Baugerüst. Alles gleichzeitig und mit sehr vielen Verletzten. Wie geht man am besten damit um? Das haben Feuerwehr und Rettungsdienst am Samstagnachmittag geübt. 

© Radio Köln/ Frank Waltel

Simuliert wurden drei schwere Zwischenfälle mit einer Vielzahl von Verletzten an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. Feuerwehrsprecher Ulrich Laschet sagte, geübt wurde vor allem, wie die durch Schauspieler nachgeahmten Verletzten möglichst schnell am Unfallort versorgt und dann in die Uniklinik und zum Krankenhaus Porz gebracht werden können:

„Wie kommen die Krankenhäuser damit zurecht? Wie kommt unsere Leitstelle damit zurecht, urplötzlich 30 schwerverletzte Patienten aus verschiedenen Orten Kölns sach- und fachgerecht an die verschiedenen Fachgebiete zu verteilen? Das wollten wir durch die Übung zeigen.“

Jedes einzelne Ereignis sei im Ernstfall eine Herausforderung für die Feuerwehr. Drei gleichzeitig stelle den Rettungsdienst und auch die Feuerwehr auf die Probe. Darauf wolle man vorbereitet sein, so Laschet. Insgesamt nahmen 230 Kräfte an der Übung teil. Die Ergebnisse sollen nun ausgewertet werden.

Übung für den Ernstfall

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