Kabeldiebe haben es auf E-Ladesäulen abgesehen

Wer sein E-Auto in Köln schnell laden will, steht immer öfter vor durchtrennten Kabeln. Unbekannte klauen offenbar gezielt das Kupfer aus Schnellladesäulen. Die Kölner Polizei hat im vergangenen Jahr 66 solcher Fälle registriert - im Jahr davor waren es gerade mal vier.

© Radio Köln / Frank Waltel

Laut Stadt Köln sind rund 80 Prozent der städtischen Schnellladesäulen bereits Opfer der Kabeldiebe geworden. Für Betreiber wird das teuer, für Fahrer nervig - und die Reparaturen dauern oft Wochen. Betroffen sind vor allem Schnelllader mit fest installierten Kabeln. Genau die lassen sich leicht durchschneiden. Für die Täter bringt ein Kabel laut dem Betreiber TankE zwischen 50 und 60 Euro. Der Schaden für die Betreiber geht dagegen in die Tausende. Weil jede Station nach dem Tausch neu geeicht werden muss, bleiben Ladepunkte lange außer Betrieb. Die Stadt, Polizei und die Betreiber testen jetzt stabilere Kabel und andere Schutzmaßnahmen. Videoüberwachung ist wegen Datenschutz aber kaum möglich. (FW|SR


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