Kölner Katholikenausschuss kritisiert Erzbistum Köln

(MT|Archivbild) Das Erzbistum Köln steht in der Kritik, weil es mehr als eine Million Euro für die Schulden eines Priesters bezahlt hat.

© Radio Köln

Wie das Bistum auf Radio Köln-Nachfrage bestätigte, wurden Teile davon aus einem Sondervermögen finanziert, ohne entsprechende Aufsichts- und Kontrollgremien einzubinden. Gregor Stiels vom Kölner Katholikenausschuss hält das für problematisch:

‚‚In einer Zeit, wo viele Menschen der Kirche den Rücken kehren, weil sie keine Glaubwürdigkeit und kein Vertrauen mehr hat, muss absolute Offenheit und Transparenz herrschen, auch was diese Finanzierung aus diesen Töpfen angeht.‘‘

Das Erzbistum erklärte gegenüber Radio Köln, dass keine Gremien eingebunden wurden, weil sie nicht beteiligt werden mussten. Aus dem Sondervermögen werden unter anderem Entschädigungen für Missbrauchsopfer gezahlt. 

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