Neues Motto für Session 2021 steht

(GL/SR) Das Motto für die Karnevals-Session 2021 steht: "Nur zesamme sin mer Fastelovend". Zum ersten Mal wurde es vom neuen Zugleiter Holger Kirsch vorgestellt. Traditionell steht es auch immer auf dem letzten Wagen des Zuges.

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OB Reker lädt aus dem In- und Ausland ein

Im Rathaus hatte OB Henriette Reker 500 Gäste aus dem In- und Ausland geladen. Der Oberbürgermeister von Frankfurt war da und löst damit seine Wettschulden aus der Challenge für die letzte Europawahl. Gekommen sind auch die Botschafterin aus Lettland zum Beispiel, der Generalkonsul aus Nepal sowie Vertreter aus Botswana, Frankreich oder Albanien. 

Kölns Oberbürgermeisterin Reker begrüßte sie alle mit den Worten, Köln stehe an Karneval besonders eng gegen Rechte Demagogen zusammen. Diese würden den Wesenskern unseres Zusammenlebens stören und gefährden.

Pferde des Zuges wurden untersucht

„Bislang keine besonderen Vorkommnisse oder Beanstandungen“ - das ist die gute Nachricht von den Pferden im Rosenmontagszug. 

Tierärzte haben die Pferde vor dem Start untersucht, sagt ein Sprecher des Festkomitees Kölner Karneval. Vom Kölner Umweltamt heißt es, jedem Pferd sei vor dem Start des Zuges eine Blutprobe abgenommen worden, um eventuelle Betäubungsmittel nachzuweisen. Sollte dies der Fall sein, könnten Ställe oder Karnevalscorps künftig für Züge ausgeschlossen werden. Bisher sei das aber noch nicht vorgekommen. Während des Zuges schauen Tierärzte nach den Pferden.

Kölner Dom weint beim Rosenmontagszug

Der Kölner Rosenmontagszug ist planmäßig um 10 Uhr gestartet. Den Anfang vom Rosenmontagszug hat ein Motivwagen mit einem weinenden Dom gemacht. "Uns Hätz schleiht för Hanau" ist darauf zu lesen. Damit wollen die Karnevalsgesellschaften der Opfer von Hanau gedenken und ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit setzen. 

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Gleich mehrere Premieren

Mit Holger Kirsch gibt es zum Beispiel einen neuen Zugleiter. Ihm war es wichtig, erstmals einen Anti-AfD-Persiflagewagen im Zoch zu haben:

„Wir haben in den vergangenen Jahren versucht, die AfD zu ignorieren. Aber das Zeitgeschehen holt einen ja ein. Die haben eine derartige Präsenz in unserem Land bekommen, dass man sie nicht mehr ignorieren kann. Aber man muss sie halt dementsprechend auch abstrafen.“

Alle Persiflagewagen hatten einen Bezug zu dem Bläck Fööss-Lied "En unserem Veedel". Die Fööss sind zu ihrem 50. Bühnenjubiläum zusammen mit dem Zugleiter vorne mitgefahren. Außerdem wurden dieses Jahr erstmals mehrere Traktoren testweise mit Dieselpartikelfiltern ausgestattet und am Zugweg gab es keine Einwegverpackungen mehr.

"D'r Zoch kütt!" - Rosenmontag

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