Stadt will Ausgabe von Crack-Ersatzstoff testen

An einigen Plätzen bei uns in Köln fühlen sich viele von Euch nicht wohl: Verwahrloste drogenkranke Menschen liegen mitten auf dem Weg oder nehmen Drogen in aller Öffentlichkeit. Eine kontrollierte Ausgabe von einem Crack-Ersatzstoff soll die zunehmende Verwahrlosung verbessern.

© Radio Köln

Und genau das will die Stadt jetzt in einem Modellprojekt testen. Das steht in einer Anfrage der SPD-Fraktion im Gesundheitsausschuss. Das Kölner Gesundheitsamt steht zu dem Modellprojekt bereits im Austausch mit dem NRW-Gesundheitsministerium und hat auch schon ein Konzept erarbeitet, sagt die Stadt. Ärztinnen und Ärzte würden Drogenkranken einen Ersatzstoff für Kokain oder Crack verschreiben, ähnlich wie bei Methadon bei Heroinabhängigen. Zum Beispiel kommen da Mittel, die eigentlich für die Behandlung von ADHS vorgesehen sind, in Frage. Geklärt werden müssen aber noch die rechtlichen Rahmenbedingungen etwa zum Betäubungsmittelrecht, sagt die Stadt. (PR|SR|Symbolbild)

 


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