Verbotszonen für E-Scooter

(RO)Sie sollen den Weg von A nach B in Köln einfacher, schneller und bequemer machen. Die Rede ist von E-Scootern. Seit knapp zwei Wochen sind sie zugelassen in Köln und prägen jetzt schon das Stadtbild.

Komplett freie Fahrt haben sie in Köln aber nicht. Denn es gibt Verbotszonen. Dort dürfen die Nutzer weder mit dem Scooter fahren noch geliehene Scooter abstellen. Die Domplatte ist zum Beispiel eine Verbotszone, sagte uns Christian Dörkes vom Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung:

„Wo es also nicht gestattet ist, weder den Kunden noch den Anbietern, die Fahrzeuge abzustellen. Und dann haben wir sogenannte Verbotszonen für die Ausbringung der Fahrzeuge. Das heißt, es ist den Anbietern nicht gestattet, wenn sie die Fahrzeuge wieder in den Straßenraum rein stellen, sie dort abzustellen.“

Die Verbotszonen orientieren sich am Bedeutungsplan der Stadt Köln. Das ist ein Gestaltungsplan, der den öffentlichen Raum ordnet und mit den Unternehmen abgesprochen ist, so Dörkes. Ansonsten dürfen E-Scooter grundsätzlich nur Fahrradwege benutzen. Sind keine Radwege da, dürfen sie auch auf der Straße fahren. Bürgersteige sind tabu. 

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