Versäumnisse bei der Staatsanwaltschaft werden geprüft

(CM|Foto: Symbolbild) Musste der städtische Mitarbeiter bei einer Messerattacke in Dünnwald sterben, weil es Versäumnisse bei der Staatsanwaltschaft gab? Das will die Kölner Staatsanwaltschaft jetzt intern prüfen.

Es sei ein Dienstaufsichtsverfahren eingeleitet worden, bestätigte das NRW-Justizministerium auf Radio Köln Nachfrage. Bekannt war schon, dass der psychisch kranke Angreifer bereits im März einen Bediensteten der Stadt mit einem Schraubenzieher angegangen hatte. Jetzt sind neue brisante Infos bekannt geworden. Wie aus einem Bericht des Justizministeriums hervorgeht, soll der Mann zwei Wochen später in einer Psychiatrie mit einem Messer nach einer Pflegerin gestochen haben. Das Krankenhaus hatte bereits eine Unterbringung des Mannes angeregt. Er blieb jedoch auf freiem Fuß.

Im Dezember hatte er dann bei einem Hausbesuch in Dünnwald den städtischen Mitarbeiter erstochen. Am Montag war die emotionale Beisetzung des Mannes, zu der mehrere Hundert Menschen gekommen waren, darunter auch Kölns Oberbürgermeisterin Reker. Alle Infos zu der Beisetzung gibt es hier.

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