Rezepte für euren ausrangierten Weihnachtsbaum

Zu Weihnachten haben sie noch unsere Wohnzimmer geschmückt, jetzt wollen viele von uns die Tannenbäume wieder loswerden. Aber anstatt sie einfach in die Tonne zu werfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Tanne weiter zu verwenden. Habt Ihr zum Beispiel schon mal davon gehört, dass ihr Euren Weihnachtsbaum essen könnt?

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Die britische Köchin Julia Georgallis hat in ihrem Kochbuch „How To Eat Your Christmas Tree“ verschiedene Rezepte rund um den Weihnachtsbaum zusammengestellt. Es geht dabei primär um das Aroma der Nadeln, ähnlich wie bei Rosmarin. Ob Tee, Sirup (z.B. als Brotaufstrich), Likör oder Eiscreme, hier gibt es die verschiedenen Rezepte. Die ätherischen Öle kann man auch für Bäder oder Massagen nutzen, da sie Erkältungskrankheiten vorbeugen.

Wichtig: Die Rezepte sind nur für die Verarbeitung von Bio-Bäumen geeignet, weil diese nicht mit Pestiziden gespritzt sind. Alle anderen Bäume dürfen nicht verspeist werden! Besonders gesund sind Pinien, Fichten und Tannen, weil sie viel Vitamin C enthalten. Eiben werden manchmal mit Weihnachtsbäumen verwechselt, sind aber hoch giftig! Zedern und Zypressen kann man zwar essen, sind aber ungenießbar. Auch sollte man die Nadeln nie im Ganzen oder roh essen, sonst besteht Erstickungsgefahr, ähnlich wie bei Fischgräten.

Es gibt ansonsten aber auch noch andere Weiterverwendungsmöglichkeiten für euren Tannenbaum: Ihr könnt ihn zum Beispiel zerkleinern und als Rindenmulch für euren (Vor-)Garten verarbeiten. Außerdem könnt ihr die Äste als Frostschutz für empfindliche Pflanzen nutzen.

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